Mädchen sonnt sich, Aquarell mit Aquarellstift, Seite aus einem Skizzenblock, Köln 1994
Für meine Overheadprojektorkunst legte ich mir in den 90ern Skizzenblöcke zu, in denen ich Lightpainting Folgen entwarf und Ideen sammelte, z.B. für Kurzgeschichten. Dieses Blatt erzählt uns vom Volkspark in Köln, ein Park, der häufig von Studenten aufgesucht wird. Hier legen sich hübsche Frauen schon mal aus und lesen ein gutes Buch. Manchmal schreckt eine auf wegen einem Insekt. Ich habe hier eine Zeit lang viele Stunden verbracht und dabei natürlich gezeichnet und gemalt.
Diesem Mädchen auf meinem Skizzenblatt habe ich eine Ameise hinzugefügt, aber im Abstand und am Rand des Blattes. Ich hätte auch gemeiner sein können und ihr eine Spinne dazu malen können.
Am unteren Rand ist eine Bilderfolgenidee entstanden, die nicht weiter ausgeführt wurde.
Ein Stengel mit einem Blatt ist schnell gemalt auf dem Projektor, ein zweites und drittes ebenso. Sobald das Wort Kleeblatt fällt, werden alle Zuschauer darin Klee sehen. Mit dem vierten Blatt wird ein Gespräch zwischen den Blättern gemimt.
„Da habt ihr aber Glück gehabt, dass ich noch gekommen bin“, sagt das eine Kleeblatt zum anderen. „Wieso du ?“, sprach das gegenüberliegende, „ohne mich wärt ihr auch nur zu dritt“
Ich hatte das bisher nie in einer Performance genutzt, aber vielleicht kommt das noch, denn so schlecht ist die Glückskleeblattidee nicht als 15 Sekunden Überbrückungsidee vielleicht, finde ich jedenfalls.
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Blatt: Sonnendes Mädchen | arteurope.de
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